Revisionsarbeiten im Badehaus laufen auf Hochtouren

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24. November 2010
| Norderneyer Badezeitung | von Volker Rohlfs
Jaroslaw Leszczyinski von der Firma Hilker saugt mit einem Schlauch den Kies aus dem Filter. Bild:Rohlfs

Jaroslaw Leszczyinski von der Firma Hilker saugt mit einem Schlauch den Kies aus dem Filter. Bild:Rohlfs

Norderney - Im Badehaus herrscht seit Montagmorgen reges Treiben. Unzählige Handwerker sind zur alljährlichen Revision gekommen und bringen das Erholungsbad komplett auf Vordermann. Das Besondere in diesem Jahr: Zum ersten Mal nach 20 Jahren wird der Kies, mit dem das Wasser gefiltert wird, gewechselt.

Mit einem Absaugrohr beförderten Arbeiter der Firma Hilker aus Friesoythe pausenlos den Kies aus den Filtertanks des Wellen- und Bewegungsbeckens. 49,5 Kubikmeter aus sechs Anlagen, von denen drei ein Fassungsvermögen von 8000 Litern aufweisen, und drei, die ein Fassungsvermögen von 22 000 Litern haben. "Der Austausch ist notwendig, weil sich der Kies über die Jahre abreibt, rund wird und keine Filterwirkung mehr hat", erklärte Bernd Pietsch vom Ingenieurbüro Wolff und Partner aus Bremen. Sobald die Behälter gereinigt sind, wird dann neuer Kies hineingefüllt.

Neben dem Kieswechsel wurde die Steuerung der Schaltschränke und die Technik der Lüftungsanlage auf den neuesten Stand gebracht. Alleine für diese drei Arbeiten investiert das Staatsbad eine Summe von 180 000 Euro. "Wir können die Teile aus Kostengründen nur nach und nach modernisieren", sagt Hans-Emmius Rass, Prokurist des Staatsbades. Die Grundreinigung des Schlammwasserbeckens und die Wartung der Wellenanlage gehören auch wieder zu den Aufgaben, die erledigt werden müssen. Die Überprüfung der elektrischen Leitungen, die Kontrolle der Haustechnik und Putzarbeiten ebenso. Am 10. Dezember soll die Revision abgeschlossen sein, damit das Badehaus einen Tag später wieder eröffnen kann.